Karl-Stirner-Schule - Gemeinschaftsschule Rosenberg

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von H.Fink

Schön ist sie geworden, die Karl-Stirner-Schule

Schulbegehung begeistert die Teilnehmer –
Großes Fest mit Tag der offenen Tür wird nachgeholt

Rosenberg (hafi) - Eine Komplettsanierung samt Erweiterung der Karl-Stirner-Schule in Rosenberg ganz ohne Feier und Schülerinnen und Schülern. Die Corona-Pandemie ist schuld daran. Aber als kleines Trostpflaster sei verraten, es gibt sie, die große Feier und einen Tag der offenen Tür, welche den Bau mit knapp zehn Millionen Euro Investitionssumme im gebührenden Rahmen gerecht werden soll. Im Mai oder Juni kommenden Jahres wird sie nachgeholt, vorausgesetzt Corona macht nicht wieder einen Strich durch die Rechnung. Praktisch als Vorkommando haben sich am Montagabend Bürgermeister Tobias Schneider, Lehrer und Gemeinderäte von den Architekten Mathis Tröster und Falk Deucker (Büro ACT) durch die Räume führen lassen. Schön ist die Schule geworden, hörte man immer wieder.

Architekt Mathis Tröster war es am Anfang, der sich für den Auftrag bei der Gemeinde Rosenberg und dessen Bürgermeister Tobias Schneider bedankte. Wie Tröster ausführte, hätten die Planungen und erste Gespräche bereits im Jahre 2013 stattgefunden, der Architektenvertrag sei im Jahre 2015 unterschrieben worden. Der Auftrag lautete, dass in der Karl-Stirner-Schule ein Lebensraum entstehen solle, der mit modernster Ausstattung zum Lernen anregt. Tröster war es auch, der die Flexibilität der Gemeinde Rosenberg hervorhob, die immer ein offenes Ohr gehabt hätte, wenn es um die Belange der Karl-Stirner-Schule gegangen sei. Entstanden sei ein hochmoderner Schulcampus, der sich in das einmalige Ensemble von Turn- und Festhalle bestens einfüge. „So etwas findet man selten in dieser Perfektion“, so Mathis Tröster.

„Wir haben hier am offenen Herzen gebaut“, so Mathis Tröster und er meinte damit, dass während der gesamten Bauzeit von über vier Jahren kein Provisorium geschaffen werden musste. Dieses, zum Beispiel in Form von Containern, hätte zwischen 700 000 und 800 000 Euro Zusatzkosten verursacht. „Die intensive Gespräche mit der Schulleitung Rektor a.D. Wolfgang Streicher, Rektor Joseph Ott (jetzt Rektor in der Buchenbergschule) und dem Interimsrektor Ralf Watzl sowie mit Bürgermeister Tobias Schneider (zuvor Uwe Debler) hätten dies möglich gemacht. Dafür sei großer Dank auszusprechen, so Mathis Tröster.

Bürgermeister Tobias Schneider nahm den Ball auf und gab ihn zurück an das Architekturbüro ACT, mit dem man stets ein offenes und vertrauensvolles Miteinander erlebt habe. „Knapp zehn Millionen sind kein Pappenstiel“, sagte Schneider zu der enormen Investitionssumme, die mit 2,3 Millionen Euro vom Land gefördert wurde. „Aber wir sind uns bewusst, dass dieses Geld gut angelegt ist, denn die Zukunft unserer Kinder ist uns wichtig“, sagte er.

Interimsrektor Ralf Watzl schloss sich den Worten an. „Schön ist sie geworden, unsere Karl-Stirner-Schule, dafür müssen wir dankbar sein“, sagte er und er fügte noch hinzu, dass er jetzt ganz froh sei, dass alles mehr oder weniger reibungslos über die Bühne gegangen sei. Er dankte Schülerinnen und Schülern, Eltern und seinem Lehrerkollegium für die Geduld während der Umbaumaßnahme.

Daran ging’s im Rundgang durch die komplett erneuerte und um 700 Quadratmeter vergrößerte Schule. Der Umbau und die Erweiterung hat sich in insgesamt fünf Bauphasen gegliedert. Die erste war ab 2016 die Phase eins, Phase zwei und drei folgten 2017 und die vierte und fünfte im Jahr 2019. Bestehende Bausubstanzen wurden, so sie den heutigen Anforderungen entsprachen, komplett saniert, wo es fehlte, wurde angebaut. So entstanden zum Beispiel ein neuer Aufenthaltsraum, die vielfach gewünschte neue Aula, die Mathis Tröster als Herz der Schule bezeichnete, neue Werkräume sowie neue Klassenzimmer. Alles multimedial auf dem neuesten Stand der Technik. So findet man in jedem Klassenzimmer so genannte Whiteboards, das sind elektronische Tafeln, die auf Berührung funktionieren, man findet Beamer und Leinwände in jedem Zimmer und vieles mehr. Dadurch präsentiert sich die Karl-Stirner-Schule als moderner Lerncampus, der einen hervorragenden Ruf hat.

Genau dieser Ruf eilt der Karl-Stirner-Schule auch voraus, denn die Schülerzahlen haben sich von rund 190 im Jahre 2016 auf heute rund 253 erhöht und ermöglichen in vielen Klassen eine Zweizügigkeit. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus der gesamten Raumschaft und genießen die Gemeinschaftsschule mit eigenem Hort. Dieses wurde ebenfalls komplett umgebaut und wird derzeit von 55 Schülern in der Ganztagesbetreuung besucht.

 

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